• Brunnenbau
    Freundekreis Bareka Hilfe für Burkina Faso

    Freundeskreis Bareka

    Brücke zur Dritten Welt e.V.

    Durch direkte Kontakte zu den Menschen und häufige Reisen in die Region sorgt Bareka dafür, dass die Hilfe wirklich ankommt.

  • Subsidenzwirtschaft
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  • Projektreisen
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Hier bin ich: Projektreisen

Projektreise nach Burkina Faso vom 26.01 - 13.02.2016

Informationen über Burkina Faso und Bareka

Projektreise, Brunnenbohrungen, Mangoaktion.

 

Projektreise ohne größere Komplikationen 
Die Projektreise von Barbara und Susanne vom 26.01.-13.02.2016 nach Burkina Faso verlief ohne größere Komplikationen. Unser Empfang am Flughafen in Ouagadougou war überwältigend. Vierzig Personen begrüßten uns und betonten wie hoch sie unseren Besuch gerade in diesen unruhigen Zeiten einschätzten. Unser Programm war wie immer immens, aber von Josué Ouoba und seinem Team bestens vorbereitet. Auch unsere Informationsreise nach Odara war sehr interessant. Einen ausführlichen Reisebericht gibt es am 22.04.2016 um 19.30 Uhr im Restaurant Stettenfels in Untergruppenbach im Rahmen unserer Kurzhauptversammlung. Wir wollen einen kleinen Film zeigen und laden auch Nichtmitglieder und alle Interessierten herzlich ein. (SL) 

Schweigeminuten und Rückkehr zum Alltag 
Der Anschlag auf das Hotel Splendid in Ouagadougou mit 30 Toten aus 18 Nationen am 16. Januar lies Burkina Faso plötzlich gefährlich erscheinen.  Auf der Straße waren deutlich weniger Weiße zu sehen, aber die Lage war ruhig. Sensibilisiert durch Medienberichte über die Plünderung eines Waffendepots und die Entführung eines australischen Ehepaars in jener Woche rechneten wir mit einer Destabilisierung des Landes. Doch die Menschen sind weiterhin zuversichtlich. Der neue Präsident wird akzeptiert, die Regierung ist gebildet. Nach den Kommunalwahlen Ende März rechnet man mit Rückkehr zur Normalität eines funktionierenden Staates. Und doch ist die Gefahr gegenwärtig. Bei allen Meetings gibt es Schweigeminuten, immer wieder trifft man Menschen, die ein Opfer persönlich kannten. Es gibt deutlich mehr Kontrollen und Polizeipräsenz. Der Staat ist wachsam. In den Dörfern ist von all dem nichts zu spüren. Die Menschen haben kaum Zugang zu Informationen. Für sie verläuft das Leben wie immer. (SL) 

Es wird immer schwieriger Wasser zu finden 
Inzwischen hat BAREKA über 100 Brunnen finanziert. Doch 2015 war ein sehr schwieriges Jahr.  Von 14 Bohrungen waren 7 negativ. In manchen Dörfern kann einfach kein Wasser gefunden werden, obwohl die Voraussetzungen besser sind: Geologische Untersuchungen im Vorfeld vermeiden zu viele Irrtümer. Jetzt verhandeln die Bohrunternehmen nach – bei zu vielen Negativergebnissen können die vereinbarten Preise nicht gehalten werden. Wir müssen also mit Preissteigerungen rechnen. In Bilanga stößt das System der Handpumpen an seine Grenzen. Bis zu 70 m kann damit Wasser entnommen werden. Darüber hinaus ist der Hub zu groß und körperlich kaum noch zu schaffen. Im Department Bilanga ist die Mossiplatte, ein Granitschicht, die das ganze Land bedeckt, dicker als diese 70 m. Nach 2 Fehlversuchen wird in einem anderen Dorf gebohrt. Ein Brunnen wird auf jeden Fall entstehen, aber es ist eben nicht überall möglich Wasser zu finden. (SL) 

Musikszene in Burkina Bil
Aka Kora gehört zu den erfolgreichsten Musikern seines Landes. Inspiriert durch den Rythmus der Kassena, einem Volk das in Ghana und Burkina Faso lebt, gibt Bil Aka Kora mit melodischen und kraftvollen Stücken und teilweise sehr melancholischem Touch einen Einblick in die Musik dieses Volkes. Die Kassena haben aber nicht nur eine sehr spezielle Musik, berühmt ist auch ein Tanz namens "Djongo". Die Gruppe um Bil Aka Kora verbindet traditionelle Instrumente wie Bendrés, Lunga, Gulu und Siwa mit Keyboard, Gitarre und Schlagzeug. Hat einige Konzerte mit Hubert von Goisern gegeben. Jede Menge Videos auf Youtube. (SL) 

Erste Mangoaktion mit BAREKA 
Im Rahmen der Projektreise haben wir in Orodara eine „Mangoplantage“ besucht. Die Mangos werden von Kleinbauern als Verkaufsfrucht angeboten, man muss sich das vorstellen wie ein „Obststückle“. Im Februar standen die Mangos in voller Blüte. Wir sprachen mit dem Importeur und mit einem Vertreter der Mangoproduzenten, und wir besuchten auch die Verpackungsanlage, von der aus die Mangos nach Deutschland verschickt werden. Die Produktionsweise ist weitgehend biologisch, jedoch nicht zertifiziert. Alles was wir sahen überzeugte uns, dieses Jahr erstmals auch Mangos zu importieren. Es handelt sich um Mangos der Sorte „Amélie“ in Qualität 1A. Verkaufspreis wird bei ca. 3 EUR/Mango liegen. Die Mangos werden in Kisten mit 10 Stück verschickt.







 

 



 

Wasser finden.

 

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